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Mittwoch, 9. Juli 2014

Jens M. A. Reimer, DON-Akteur



Jens M.A. Reimer, 15.10.1943, Forst/Lausitz (Foto 1976)

Berliner Jahre 1944 bis 1967:

Mittlere Reife, 3 Jahre Schriftsetzerlehre im Ullstein-Haus, 2 Jahre Volontariat im Cornelsen Verlag (Herstellung, Kalkulation, Buchgestaltung, Schulbuch-
redaktion), 6 Semester Studium Werbewirtschaft und Marketing an der Akademie für Graphik, Druck und Werbung, Abschluss staatl. gepr. Werbewirt.

Münchener Jahre 1967 bis 1996:

1967-1971 Etatdirektor und Kreativer in den Werbeagenturen "creativ-gruppe-pressag ag" (1967 - 69) und "Busskamp & Koch GmbH & Co." (1969 - 71)



Ab Ende 1971 bis 1990 selbständiger Kreativer, Ideengeber und Entwickler für Werbekonzeptionen, Texter und PR-Berater, u.a. in den Bereichen Maschinenbau, Unterhaltungselektronik, Damenmode & Herrenmode, Sportartikel, Süsswaren und Lebensmittel, Schreib- und Zeichentechnik, Einzelhandel ...

1976 bis 1996 Top-Versand, Gründung,
Mitinhaber (50%) und Geschäftsführer der
TOP MAN Brendel & Reimer GmbH,
erst Unterpfaffenhofen, dann München, dann Karlsfeld bei München.

   Marke TOP MAN

   Tätigkeitsbereiche: Produktsortiment, Kollektionsgestaltung, Produkt- und Stoff-Einkauf, Fashiondesign, die komplette Anzeigen- und Katalogwerbung, Katalogfotografie ... 

Abbildung: Top-Versand-Werbung im
STERN 1/1992, ganze Seite 109


Ab 1972 Autor, zunächst unter den Pseudonymen Michael Albert und Gerry Gregor, später auch Layout/Gestaltung/Grafik, für DON und ADAM

1976-1979 und der Jahrgang 1983 Chefredakteur, Autor und Gesamtgestaltung von DON für den Ferling Verlag, Darmstadt, des  Henry Ferling

1978-1984 zunächst Autor und Teile der Gestaltung/Layout ... ab 1980 Chefredakteur, Autor und Gesamtgestaltung von ADAM für den Ferling Verlag, Darmstadt, des  Henry Ferling

1976-1980 Entwicklung, Redaktion und Gesamtgestaltung der schwulen Magazine HOM OH! und boy oh! boy, beide für die Bild + Druck GmbH, Frankfurt/Main, des Günter Goebel


1985-1990 Verlag BodyArt GmbH, München. Gründung, Mitinhaber (50%) und Geschäftsführer. Herausgabe von Aktbildbänden und Magazinen *, komplett in Eigenarbeit, in grossen Teilen auch selber fotografiert.

* Konzeption, Reaktion und Gesamtgestaltung des schwulen Fotomagazins BODY
 
* Konzeption, Reaktion und Gesamtgestaltung des schwulen Magazins PLAYGAY

Alle in diesem Post genannten Titel siehe auch Wikipedia: Liste von Magazinen für homosexuelle Männer



1996 Rückkehr nach Berlin:


1996 bis 2009 Reimer Publishing, Konzeption, Redaktion, Autor und Gesamtgestaltung des schwulen satirisch-politisch-pornographischen Magazins BUDDY

Von 2009 bis Ende 2016 erschien es weiter in der TSM Media GmbH, Köln.

Fundorte u.a.

gay-history.blogspot.com die Geschichte des deutschen Homo-Magazins DON, 1970-1984

history-gay.blogspot.com die Geschichte des deutschen Homo-Magazins ADAM, 1972-1984

Donnerstag, 27. Februar 2014

DON - The German Gay Magazine 1983 (Heft 7). Talis tritt ab. Ein "Autorenteam" tritt an.


DON 7/1983 erscheint im Juli 1983.

Der Verlag Henry Ferling in Darmstadt ist wieder die für alles zuständige Anschrift. Den Inhalt gestaltet ein "Autorenteam" mit Robert Adler (= Roland Armin Adler), Michael Albert (= Jens M. A. Reimer), Andy Mueller und Gerd Talis (der nur noch aus formalen Gründen im Impressum steht).



Layout, Bildauswahl, Umbruch ... "darf" ich wieder machen.

Bei einschneidenden Veränderungen einer Zeitschrift ist es eigentlich üblich, dass der Verleger ein paar Worte dazu sagt. Umso vielsagender ist, dass Henry Ferling zur Trennung von Gerd Talis (= Gerhard Friede) kein Wort in DON verliert. Warum sich Inhalt und Layout der Juli-Nummer entscheidend vom Juni-Heft unterscheiden, kann man (auch zwischen den Zeilen) obigem Vorwort entnehmen.

Nach dem desaströsen Einbruch der DON-Verkaufsauflage (44% Verlust in drei Jahren) hatte Henry Ferling mich (Jens M. A. Reimer) händeringend gebeten, wieder die Redaktion, eine Überarbeitung der Gestaltung, das Layout und die Bildbestückung zu übernehmen. Hilfe sagte ich ihm nur für eine kurze Übergangsperiode zu, da ich bereits mit der eigenen Firma und vielen anderen Objekten aus- und überlastet war. Da ich namentlich nicht mehr im Impressum erscheinen wollte, einigten wir uns auf den Ausdruck "Autorenteam" (anstelle Redaktion / Redaktionsteam).
 

Die Leserbrief-Seiten sind unter neuer Regie - jetzt wird zurückgeschossen (vgl. Leserbrief-Anmerkungen in der Mai-Ausgabe 1983). Nun attackieren ein paar "bestellte Leserbriefe" die letzten DON-Ausgaben unter dem Redaktionsleiter Talis.

"Auf das neue redaktionelle Konzept von DON kann man wohl zu recht gespannt sein. DON scheint interessanter zu werden. Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg, obwohl es wahrscheinlich sehr schwierig sein wird, sowohl beim Verleger ein neues Konzept durchzusetzen und vor allem dem Leser das neue Image zu präsentieren. Bruno Gmünder, Verleger der Städteportrait-Reihe 'von hinten', Berlin."


"Eine Abrechnung mit Zarah Leander und ihren schwulen Verehrern anlässlich ihres 2. Todestages ... Ach Zarah! Hast Du das verdient? Und natürlich haben sich auch die Homo-Gazetten ihrer angenommen. Haben sich schier einen abgewichst. besonders hervorgetan hat sich DU & ICH. Mit 'Exklusiv-Interviews' und dem Abdruck ganzer Tourneepläne, mit Lobhudeleien über ihr Buch und grosser Ankündigung über ihr Comeback, als die alte Frau schon kaum mehr sehen konnte. Ein grosser Kübel Tränen floss durch schwule Blätter, als die Leander vor zwei Jahren in die ewigen Jagdgründe einging. In DU & ICH gleich seitenweis ... Wie soll man das eigentlich begreifen, wenn die Nachkriegs-Schwulen-Generation, also jene Homosexuellen, die das 'Tausendjährige Reich' überlebt hatten, ausgerechnet dieser Frau mit verzücktem Schleierblick zu Füssen fielen? ... Es will einem einfach nicht in den Kopf. Denn in einer Zeit, in der Homosexuelle als Volksschädlinge diffamiert und verfolgt wurden, in der sie zu Tausenden verurteilt, anschliessend in Konzentrationslager abtransportiert und dort zur Strecke gebracht wurden, in genau jenen Adolf-selig-Zeiten war die Leander ganz obenauf. Hat mitgemischt, im Sinne des Führers ... der Verklärung des 3. Reichs und dem Endsieg zuliebe ... "


Razzia bei Florenz: Von 49 festgenommenen Dirnen auf dem Strassenstrich entpuppten sich auf dem Revier 49 als Männer.

Schlüssellochperspektive: In seinem Buch >The Love You Make - an Insider's Story of the Beatles< berichtet Peter Brown, einst Assistent des Beatles-Managers Brian Epsein u.a. " ... von gleichgeschlechtlichen Aktivitäten John Lennons: Angeblich war er der Geliebte von Brian Epstein ... Lennon hätte nur zeitweilig ein Verhältnis mit Epstein gehabt, um - nach seiner Aussage - >zu sehen, wie das ist< ... Um so mehr verwundert es, wie der Gitarrist seine homosexuellen Erfahrungen selbst gewertet haben soll: >Ich habe das Experiment genossen.<"

Schwulenkartei: "Den Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus scheinen die Straftäter-Karteien keine Ruhe zu lassen. Immer wieder traktieren Sie den Innensenat mit Fragen über Speicherungsdauer, Löschungsbedingungen und Karteienverbund ... So wurde nun bekannt, dass Homosexuelle in der Sexualstraftäter-Kartei unter dem Kennzeichen >C< geführt werden ... "

Südafrika: "Die südafrikanische Eisenbahnpolizei soll 60 Männer und Frauen aus dem Dienst entlassen haben, weil sie gleichgeschlechtlich veranlagt sind ... "


< Der im Sinne der menschlichen Verfassung 'vollkommene' Johannes Gross (1932-1999), stockkonservativer Publizist und Journalist (u.a. STERN), im obigen Artikel "antischwuler Intoleranzbolzen" genannt, der als Herausgeber und Chefredakteur des STERN gerade noch verhindert wurde: "Homosexualität ist für mich etwas Minderes im Sinne des Unvollkommenen einer menschlichen Verfassung"

DON rechnet ab - mit den Illustrierten STERN, BUNTE, NEUE REVUE, QUICK, PRALINE, WOCHENEND, BRAVO ... - in Sachen schwuler Themen:
" ... Die Aufgeschlossenheit des STERN gegenüber der homosexuellen Minderheit und schwulen Themen kann gar nicht den Bach heruntergehen, denn sie hat nie existiert ... QUICK und NEUE REVUE ... greifen schwule Themen überhaupt nur auf, wenn sie einen publikumswirksamen Knüller daraus fabrizieren können. Zum Beispiel Tuntenbälle ... PRALINE ... WOCHENEND ... aber auch die Jugendzeitschrift BRAVO ... können, wenn's um Schwule geht, getrost mit dem journalistischen Niveau der BILD-Zeitung verglichen werden. Nur noch dämlicher. Die Familie Burda, ihre Mitarbeiter und Redakteure von die BUNTE ... wissen wahrscheinlich nicht einmal, wie man das Wörtchen 'schwul' buchstabiert ... In der Rückschau muss festgestellt werden: der STERN-Report >Wir sind schwul< [Oktober 1978] war nichts weiter, als ein publikumswirksamer Illu-Schocker, der den Verkauf ankurbeln sollte ... "


Am 6. März 1983 (vorgezogene Neuwahlen nach dem Seitenwechsel der FDP) wurde die Union (CDU und CSU) mit 48,8% der Stimmen stärkste Fraktion im Deutschen Bundestag und Helmut Kohl Kanzler, der landauf, landab die "geistig-moralische Wende" predigte. Mit in der Regierung (wieder/natürlich/wie immer) die FDP.

" ... 'Der Spiegel' meinte, >seiner Regierungserklärung zufolge möchte Kohl so weitermachen ... mit Nichtstun und Zuwarten< ... Wir dürfen Vertrauen zu Kanzler Kohl haben, dass zumindest für uns [Schwule] auch in Zukunft nichts läuft ... Kohl würde sich wohl eher die Zunge abbeissen, als die Schwulen in den Mund zu nehmen ... Und dann wäre da auch noch die FDP. Ihre grossartigen Schwulen-Wahlparolen von 1980 hatte sie vor dem 6. März auf Sparflamme heruntergedreht. Wer da glaubt, dass die FDP in der neuen Koalition mit der Entdiskriminierung der Schwulen auch nur einen Zoll breit weiterkommt, der muss schon ein gerüttelt Mass an Gottvertrauen haben ... Wenn man die gegenwärtige politische Situation und das rechtsdriftende Klima der 'Koalition der Mitte' genau analysiert, dann muss man schon viel Naivität besitzen, um an eine Abschaffung des § 175 zu glauben ... "


Modell Laszlo, 27, Ungar, Tänzer, Go-Go-Boy, in meinem Münchner Fotostudio.


In bundesdeutschen Spitzenschwulenzirkeln sind sie bekannt, wie bunte Hunde: Der schwule Beckenskelettforscher Dr. Willhart Siegmar Schlegel und seine Werbeposaune Heinz F. S. Liehr (alias Rico de Positano, Lebensgefährte von Johannes Werres). In diesem nicht stattgefundenen DON-Gespräch [Satire!] werden die beiden einer schwulen Würdigung unterzogen.

Schlegel, Werres und Liehr wohnten ein Vierteljahrhundert lang gemeinsam unter einem Dach; in einer Villa im vornehmen Kronberg/Taunus, was mit obiger Abb. der Gartentürschilder nachgewiesen werden sollte.


Ein grossartiger Artikel von Rosa von Praunheim, entnommen dem neu erschienenen Szeneführer 'Berlin von hinten', mit freundlicher Genehmigung des Bruno Gmünder Verlag.

"Im Juli 1971 wurde Rosa von Praunheims Film >Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt< oder >Das Glück in der Toilette< beim 'Internationalen Forum des jungen Films' in Berlin uraufgeführt. Ausgehend von seinen Problemen mit sich und den Berliner Schwulen versuchte er die Verklemmungen, Ängste und Hilflosigkeit in der gesellschaft zu untersuchen. >Heute<, sagt er, >10 Jahre später, würde ich den Film viel bissiger und radikaler machen.< Desillusioniert, aber ohne Bitterkeit erzählt er von seinen Berliner Erfahrungen ... "


"Als Kind hat er Marionetten gebastelt. Er zeichnete Köpfe auf Karton, schnitt sie aus und formte sie in Ton. Als Regisseur machte er Köpfe zu den Stars seiner Filme. Groteske Gesichter, zahnlose und edle, dekadente und aufregende, unförmige und liebliche, schockierende und faszinierende Gesichter ... Aus dem Buch >Fellini's Faces< zeigen wir einige Knaben- und Männergesichter ... "

Diese Seiten habe ich zu Ehren meines Lieblings-Regisseurs, Federico Fellini, in DON hineingeschmuggelt.

Samstag, 15. Februar 2014

DON - The German Gay Magazine 1983 (Heft 4)


DON 4/1983 erscheint im April 1983. Die Redaktionsleitung hat offiziell noch Gerd Talis (Heidelberg).

Die Bildauswahl, der Umbruch und grosse Teile des Inhalts werden bereits von jenem "Autorenteam" gestaltet, das offiziell erst im Impressum des Juli-Heftes erscheint.

Siehe auch Blog-Eintrag DON 2/1983: In 3 Jahren Talis-Redaktion verlor DON 40% seiner Verkaufsauflage. Henry Ferling zieht Konsequenzen.



Fotoserie von Paul Kaethner (Melbourne/Australien)


Das Berlin-Museum "bereitet für April 1984 eine Ausstellung ... 'Homosexuelle Männer und Frauen in Berlin 1850-1950' vor ... es werden noch Zeugnisse und Dokumente über die Verfolgung der Homosexuellen während der Dritten Reiches ..."
[Anmerkung: Das >Schwule Museum Berlin&lt; wurde erst 1985 eröffnet.]

Rosa von Praunheim in 'Le Monde' über das 'neue deutsche Kino' "Welch ein grauenhafter Geschmack: Fassbinder, Wenders, Syberberg, das ist doch nichts. Herzog ist ein Faschist, Helma Sanders eine Idiotin, Schroeter unverständlich ... Ich hoffe, dass ich noch Zeit haben werde, vier oder fünf Filme zu drehen ... denn der Krieg wird bald kommen. Ich denke daran mit Vergnügen. Der Frieden langweilt die Leute ... "
[Anmerkung: Tatsächlich hat Holger Mischwitzki bis 2012 mindestens weitere 28 Filme gedreht ... tatsächlich hat er seine eigenen Werke immer grandios gefunden ... tatsächlich hat er sein Leben lang viel (Schwachsinn) dahergeredet, um die Aufmerksamheit auf sich zu lenken.]

San Francisco: "Scott Smith bekommt als hinterbliebener Freund und ehemaliger Geschäftspartner von Harvey Milk eine Sterberente vom US-Bundesstaat Kalifornien ... 1978 war er ... zusammen mit dem Bürgermeister Georg Moscone und dem Stadtrat Dan White im Rathaus ermordet worden ... "

Berliner Uni: " ... ein 'Referat für die Belange homosexueller Studenten' im AStA will der Senator [Kewenig, CDU] nicht akzeptieren. Er hat seine Bestätigung der Satzung für die TU-Studentenschaft mit der Einschränkung versehen, er könne zwar ein 'Referat für soziale Minderheiten ...' anerkennnen, nicht aber das von den Studenten geforderte 'Schwulenreferat' ... "

Sittenwidrig: "Das Langericht in Mainz hat unter Beachtung des 'Wandels in der Sexualgesinnung' das 'Wormser Urteil' aufgehoben, in dem ein Amtsrichter Geldgeschäfte zwischen zwei Homosexuellen für sittenwidrig erklärt hatte ... "

Die Universität Marburg/Lahn "hat ihren Literaturstudenten ... den Auftrag erteilt, Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers Erich Lifka zu erforschen ... "
[Anmerkung: Erich Lifka (Link zu DON 5/1980), 1924-2007, schrieb u.a. auch für DON und ADAM]

AIDS: "Das Bundesgesundheitsblatt Nr. 12 ... weist die Ärzteschaft in einer 'Schnellinformation' auf >unbekannte Krankeitserreger als Ursache von tödlich verlaufenden Immuneffekten< hin. Besonders betroffen sind >männliche Homosexuelle, Einwanderer aus Haiti, Abhängige von Suchtmitteln und andere< ..."

[Anmerkung: Auf den News-Seiten erscheint - warum auch immer? - erstmals wieder mein Pseudonym Michael Albert, das aus meinen Anfangsjahren bei DON und ADAM stammt. Mehr dazu im Juli-Heft 1983. Siehe auch Hinweise unter der April-Titelseite]


Eine ziemlich wahre Erzählung von mir über zauberhafte und weniger zauberhafte Eigenschaften der "ragazzi und giovani, uomini und soldati". Über italienische Männer zwischen 14 und 40. Über die aus Sicht nicht nur schwuler Germanen "sogenannten Schwachmacher". Mit 14 hatte ich begonnen Italienisch zu lernen und gut dreissig Jahre lange so eine Art von Italiensucht gepflegt.

Titelfoto, Foto rechts und mehr Friedrich Hardt

Autor Wenzel Böhmak (= Pseudonym) mit einem seiner vielen kruden Meinungsbeiträge:

"Als amerikanische Missionare und kommunistische Kommissare ... in China noch keinen Einfluss hatten, da war es üblich, dass bei schönem Wetter junge und gesunde ältere Fischer, Matrosen, Bauern unbekleidet arbeiteten ... dass der Besitz eines guten Körpers ein Reichtum ist, dessen niemand sich in der Öffentlichkeit zu schämen braucht ... Durch unsere Kleidervorschriften werden heutzutage auf dem ganzen Erdball die Menschen künstlich konsumgeil gemacht ... Von China aus gesehen sind wir 'Westler' heute wieder die eigentliche 'Dritte Welt'. Mit all unseren Herzschrittmachern und künstlichen Herzen, unseren mechanischen Fortbewegungmitteln, unseren Kitsch-Luxus-Techniken, unseren Textil-Orgien bringen wir das Volk aus dem Reich der Mitte zum Lächeln ... "


Solche Serien-Zeichnungen von einem gewissen Dietmar hatte ich auch schon zuhauf für ADAM betextet und dort veröffentlicht.

Mittwoch, 18. Juli 2012

DON - The German Gay Magazine 1975 (Heft 7 bis 8)


DON 7/75 erscheint im Juli 1975.
Untertitel "Das grosse deutsche Magazin für Männer und ihre Freunde"
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt. Entspricht HF-Druck, siehe DON 1/1973
Bild, Anzeigen, Leserbetreuung und Text wie DON 4/1975


DAS Leib- und Magenthema im DON dieser Jahre. Hier als Story von 'Medicus' (?)


" ... Alexander Ziegler ... wurde von einem deutschen CDU-Bundesabgeordneten verklagt. Der Grund: In seinem Buch 'Die Konsequenz' [zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erschienen] ... spielt besagter Politiker eine tragende Rolle. Der Bundestagsabgeordnete drohte Ziegler, im Falle der Erwähnung seines Namens werde er den Schriftsteller 'fertig machen' ... Die Klage des Christdemokraten allerdings wurde abgewiesen ... stellte der Gerichtspräsident fest, dass der Name des Klägers gar nicht vorkam. Was Ziegler nicht enthüllen darf, droht jetzt 'Der Spiegel' publik zu machen. Laut Mitteilung an den Autor wird wird 'Der Spiegel' nach Erscheinen des Buches in einer Rezession besagten Anonymus mit vollem Namen nennen ..."

2012: Helmut Kohl Bar, Berlin, Emser Str. 122-123

"Helmut Kohl wird in dem neuen Buch Alexander Zieglers 'Konsequenz' ebenso als >Schwulenhasser< bezeichnet wie F. J. Strauss. Doch weist der CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz es weit von sich, für die Indizierung der Zeitschrift 'du & ich' seinerzeit verantwortlich gewesen zu sein, zumal er diese Zeitschrift - wie er sagt - gar nicht kennt. In einem Schreiben an Gay News Germany vom 1. April ... weist Kohl darauf hin, dass es durchaus möglich sei, dass >die zuständige Dienststelle der Landesregierung einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Wenn dies so ist, hat sie sicherlich hinreichende Gründe zu diesem Verfahren gehabt. Wenn ich herrn Ziegler, den ich ebenfalls nicht kenne, unsympathisch bin, ist dies seine Sache. Tatsache ist, dass ich schon vor vielen Jahren die Aufhebung des § 175 auch öffentlich befürwortet habe, und ich habe keinen Grund, meine meinung zu revidieren. Wenn etwas anderes verbreitet wird<, schliesst der Brief, >so ist dies barer Unsinn.<

Das Autorenkürzel gn unter den 'News' bedeutet Gay News Germany und dieser GNG besteht nur aus der Person des Johannes Werres.

Auf Initiative der FDP-Fraktion kündigte die Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) 1990 an, den Paragraphen 175 zu streichen. 1994 war es endlich soweit.


Auf dem Titel von DON 1/1974 heisst es: "DON ab 1974 in neuer Gestalt". Tatsächlich wurde die Optik des Magazins ab jener Ausgabe - durch Variation von Schriften, Schriftgrössen und einfliessende kleine Grafiken bei den Überschriften - aber auch nur da - ein klein wenig lockerer und 'frischer'. Wer für diese Layout-Verbesserung zuständig war, ist mir nicht bekannt.


DON 8/75 erscheint im August 1975.
Untertitel "Das grosse deutsche Magazin für Männer und ihre Freunde"
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt. Entspricht HF-Druck, siehe DON 1/1973
Bild, Anzeigen, Leserbetreuung und Text wie DON 4/1975


Uwe Dederich (?) beschäftigt sich mit neuen norwegischen, vor allem jedoch US-amerikanischen Studien über Homosexuelle und inwieweit deren Eltern (möglicherweise) auf deren sexuelle Entwicklung Einfluss ausgeübt haben.


Michael Albert = Jens M. A. Reimer
Je öfter mich Günter Goebel oder Henry Ferling um neue Beiträge für das Magazin baten (wer von beiden mehr 'bohrte', erinnere ich nicht mehr), desto öfter bekam ich DON (und konkurrierende Homo-Magazine) in die Hand, für die ich persönlich seinerzeit kein Geld ausgegeben hätte. Und desto öfter wurde ich mit den einerseits trivial-banalen, andererseits fachlich strapazierenden Inhalten, mit der permanent präsenten Meinungsdominanz des konservativen Johannes Werres und der gesichtslosen, überwiegend amateurhaften Bebilderung konfrontiert.

Ich hatte in einem Verlag volontiert, Wirtschaftswerbung und Marketing studiert, in grossen Werbeagenturen gearbeitet, war zu diesem Zeitpunkt bereits vier Jahre lang selbständig und fragte mich immer öfter "Wer - umhimmelswillen - kauft DON - und warum?"

Die überwiegend sittsamen Aktbilder konnten kaum mehr Hauptkaufanreiz sein, denn mit dem Bundesgerichtshofurteil von 1969 über die weitgehende Freigabe pornografischer Inhalte und der endgültigen Freigabe der Pornografie im Jahr 1975 (die fortan nur noch jugendlichen Einschränkungen unterlag), gelangte man längst leicht an schwule Erotik. Anfangs aus Dänemark, Schweden und den USA, wo Fotografen wie Bob Mizer (1922 - 1992) (Athletic Model Guild) und andere - anfangs unter dem Deckmäntelchen der Bodybuilderszene - bereits in den 50er und 60er Jahren fototechnisch exzellente, als auch hocherotische (geile) Männerfotos produziert und vertrieben hatten.

Die meiner Meinung nach schier unbegreifliche Konzeptlosigkeit von DON - unter Guy Gilbert = Günter Goebel - war es, die mich in ein langjähriges Engagement für DON 'trieb' (in Heft 1/1976 erscheine ich erstmals mit einem Vorwort). In den Folgejahren wurde mir von engagierten Schwulen(gruppen) wiederholt der Vorwurf gemacht, dass ich mit diesem 'Hochglanzmagazin' bei den Homosexuellen kräftig 'absahnen' würde. Dabei erhielten Autoren, Fotografen und Layouter, solange ich bei DON mitgearbeitet habe, Peanuts-Honorare (im Gegensatz zu dem, was ich als selbständiger Werbeberater verdiente). Die Mär von den homosexuellen 'Hochglanzmagazinen', die Schwule 'ausbeuten', hat sich lange wacker gehalten.


ARD, WDR, 5. Mai 1975, über die Show von Rainer Werner Fassbinder mit Brigitte Mira schreibt Johannes Werres: "Sie ist eine gottvolle Quasselstrippe, die Brigitte Mira, sie hat auch (nach wie vor) Gold in der Kehle. Wie sie die hohen Lagen schafft, ihre Töne ansetzt - das trifft, bei aller Popigkeit ihrer Schau, ins Herz (des Gefühls). Nostalgie, jawohl, Gefühl ist wieder >in<, und Rainer Werner Fassbinder schwimmt auf einer ganz hohen Welle davon ..."

Es ist der bislang einzige von zahllosen Werres-Beiträgen in DON, der ohne jede Linke-Schmähungen auskommt.


Geschäft mit der Homosexualität 
"Mit dieser Überschrift veröffentlichte der >Spiegel< ...eine recht interessante, bebilderte Notiz, über die sich vielleicht doch einmal die deutsche Konsumgüterindustrie, aber auch die grossen Werbeagenturen, ein wenig Gedanken machen sollten. Wir erlauben uns ... zu zitieren: "...auf der Suche nach neuen Verbrauchern hat das rezessionsgeplagte Amerika die Homosexuellen entdeckt. Leser-Analysen der beiden Schwulenblätter 'After Dark' und 'The Advocate' ergaben, dass ihr Stammpublikum über ein überdurchschnittliches Jahreseinkommen verfügt ... was ... in der Meldung steckt, sollte doch einige Leute aufhorchen lassen, denn bei uns ist die Situation keinen Deut anders als in den Staaten. Bisher waren sich die deutschen Werbeagenturen zu fein, Kontakte mit unserer Presse aufzunehmen. Sie sollten bedenken, dass die Zeitschriften 'unserer' Richtung ihnen für die Werbung offenstehen, und sich einmal ausrechnen, welche Punkt-Zielwerbung bei uns an zigtausende aufmerksamer Leser geht, die sich für Werbeinformationen dankbar zeigen, umsomehr die Zeitschriften dafür entweder bei gleichem Umfang billiger - oder entsprechend umfangreicher werden. Auf jeden Fall: Zum Nachdenken empfohlen!"

Diese 'News' wurde mit Sicherheit von Verleger Henry Ferling verfasst. Sie hat auch in den folgenden zwei bis drei Jahrzehnten niemand "aufhorchen" lassen, wofür es - neben der Fülle von überwiegend 'bescheidenen' Nackedeibildern in DON - auch eine Vielzahl anderer Gründe gab, die hier auszuführen zu weit führen würde.

Anwalt fordert Entschädigung für bestrafte Homosexuelle
"Alle Personen, die wegen des ehemaligen § 175 StGB alt. Fass. bestraft oder sonstwie in ihrer Ehre verletzt worden sind, sollten Entschädigung vonseiten des Staates erhalten. Dieser Ansicht ist der Unnaer Rechtsanwalt Wolfgang Schelte..."

37 Jahre später: 20. Januar 2012 - Die Berliner Linken wollen Homosexuelle entschädigen, die unter dem Paragraphen 175 in der BRD und der DDR verurteilt worden sind. Klaus Lederer, offen schwuler Vorsitzender der Linken-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, hat einen Antrag seiner Fraktion angekündigt, dessen Umsetzung eine Bundesratsinitiative zu diesem Thema zur Folge hätte ...


Ich werde das verdammte Gefühl nicht los, dass dieser Test aus einer heterosexuellen Zeitschrift à la 'Jasmin' (Die Zeitschrift für das Leben zu zweit) (Jasmin erschien erstmals 1968) ab- und auf schwul umgeschrieben worden ist.

Sonntag, 3. Juni 2012

DON - The German Gay Magazine 1974 (Heft 9 bis 12)


DON 9/74 erscheint im September 1974.
Untertitel "Das grosse deutsche Magazin für Männer und ihre Freunde"
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt. Entspricht HF-Druck, siehe DON 1/1973
Redaktionsleitung und Redaktionsanschrift wie DON 10/1972

Die auf der Titelseite annoncierten "brandneuen Wunschanzeigen" (Kontaktgesuche) bringen es In diesem Heft, wie im ganzen Jahrgang, (komprimiert) auf 2 bis höchstens 3 volle DON-Seiten.


" ... Boys und Männer von 17 bis 70 sieht man hier und keiner von ihnen bleibt lange allein. Denn das wäre ja eine Beleidigung für Italiens Männerwelt. Verlässt ein Tourist sein Hotel und hält er womöglich noch einen Reiseführer in der Hand, so kommt das einem Startschuss für die vielen glutäugigen Jünglinge in der unmittelbaren Umgebung gleich. Sie werden auf Sie zukommen und sofort ein Gespräch beginnen, auch dann, wenn Sie keine Figur wie Bernd Clüver oder Michael Schanze haben. Italienische Männer haben eine sehr empfindsame Seele und werden immer zärtlich sein. Sie versprechen Ihnen alles ... "

Der Beitrag vermittelt zwar keine Fakten, wohl aber schwule Wunschträume. Der junge homosexuelle Italiener des Jahres 1974 ist immer noch extrem (katholisch) verklemmt. Vor glutäugigen römischen Jünglingen, die spontan auf Touristen zukommen, wenn sie das Hotel verlassen, sollte man sich - auch heute noch - eher in Acht nehmen!


Autor Norbert Weissenhagen = Johannes Werres über sinkende Nachwuchszahlen in "Westdeutschland", Verdammung von Homosexualität, weil sie Fortpflanzung ausschliesst und Spekulationen über " ... Homosexualität ist sogar in einigen Fällen ein natürliches Ventil oder Regulativ, wenn Überbevölkerung eine zu grosse Dichte erzeugt, das biologische Gleichgewicht gestört ist und unerträgliche Aggressionen auftreten ... "



Wohl meine erste in DON veröffentlichte Story - Michael Albert = Jens M. A. Reimer. Das Pseudonym habe ich bis Ende 1975 verwendet. In der DON-Ausgabe 12/1975 erschien erstmals mein richtiger Name im Impressum.





DON 10/74 erscheint im Oktober 1974.
Untertitel "Das grosse deutsche Magazin für Männer und ihre Freunde"
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt. Entspricht HF-Druck, siehe DON 1/1973
Redaktionsleitung und Redaktionsanschrift wie DON 10/1972


Der Autor dieses Vorworts, Rolf v. Lindenau (Pseudonym), ist der Verleger Henry Ferling persönlich. Ferling schrieb öfter Vorworte, die meist mit "Ihre DON-Redaktion" abschlossen.

Es geht um eine Justiz-Posse: Auf einige Seiten eines Bonner Telefonbuchs wurde "Aktionsgruppe Homosexualität", plus eine Telefonnummer, gestempelt. Die Bundespost erstattete Strafanzeige wegen "gemeinschädlicher Sachbeschädigung", ein Straftatbestand den das StGB übrigens nicht kennt. Daraufhin setzte die Bonner Staatsanwaltschaft die gesamte Justizmaschinerie in Gang. Und weil der Inhaber der Rufnummer die 'Tat' verneinte, folgten Einvernehmungen, Observierung seines Wohnhauses, Befragungen von Vermieterin und Nachbarn. Dann wurden die Namen und Adressen aller Gruppenmitglieder verlangt und nach Weigerung - aus Gewissensgründen - zwecks Erzwingung der Aussage, eine Beugestrafe verhängt usw. usw.

Fazit "... Unter dem 22.7.1974 hat der uns allen als verständnisvoller Mitgestalter bei der Reform des neuen Sexualstrafrechts bekannte SPD-MdB Frhr. Ostmann v.d. Leye einen langen Brief an den nordrhein-westfälischen Justizminister Dr. Posser geschrieben ..."

Im PS. des Vorwortes heisst es: "Das Material zu unserem Bericht verdanken wir Herrn RA Dr. Dr. Westerwelle, Bonn." Wie vorher schon einmal erwähnt, war Ferling FDP-Mitglied. Guido Westerwelle war zu diesem Zeitpunkt 12 1/2 Jahre alt. Bei dem RA Dr. Dr. handelte es sich also um Guidos Vater.


Johannes Werres, hier als Herausgeber von 'Gay News', schreibt an den Bundesinnenminister Prof. Dr. Maihofer (FDP). Aufhänger ist der Mord an einem älteren Schwulen.


Autor Michael Albert = Jens M. A. Reimer. Nach meiner ersten Geschichte, siehe DON 9/1974, bat mich Verleger Ferling permanent um neue Stories.



DON 11/74 erscheint im November 1974.
Untertitel "Das grosse deutsche Magazin für Männer und ihre Freunde"
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt. Entspricht HF-Druck, siehe DON 1/1973
Text- und Bildredaktion Guy Gilbert (= Günther Goebel) und John Mytery  (= Hans Möstl ?) c/o Bifipress AG, Vaduz/Lichtenstein (Goebel wechselt mal wieder seinen Standort)


Ausführlicheres über den Autor Thomas Wagner, einen katholischen Theologen, steht bei DON 5/1974.


Der Diktion nach vermute ich, war der Autor dieses Darmstädter Homolokal-Portraits (gelegen im Zentrum) DON-Verleger Henry Ferling selbst. Der liebenswürdige Familienvater besass Haus und Druckerei in einem Darmstädter Industriegebiet (nahe dem Hauptbahnhof).


Malerische Weihnachts-Geschenk-Idee, siehe hierzu "Michelangelo Ölportraits" bei DON 7/1974.


DON 12/74 erscheint im Dezember 1974.
Untertitel "Das grosse deutsche Magazin für Männer und ihre Freunde"
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt. Entspricht HF-Druck, siehe DON 1/1973
Text- und Bildredaktion Guy Gilbert und John Mytery c/o Bifipress AG, Vaduz/Lichtenstein, siehe DON 11/1974


Diese DON-Ausgabe enthält sage und schreibe 8 Geschichten unterschiedlicher Längen.


"Haben auch Sie etwas gegen diese Prophetenbärte, wie sie die Urenkel Karl Marx' heut wieder tragen, in der Hand den marxistischen Katechismus, auf den Lippen das imperative Mandat - diese Jünglinge, die so finster autoritär aussehen wie ihre Grossväter? Finden Sie einen solchen Sauerkrautbart ästhetisch? ... "

Dieser kurze Text über eine Abneigung gegen 'unästhetische Marxistenbärte', verdeutlicht, wie die Homo-Publikation DON in den Jahren 1972 bis Ende 1974 von einer politischen Einäugigkeit - bis hinein in den unterhaltenden Teil - geradezu durchdrungen ist. Folgerichtig stammt dieser Bart-Beitrag auch nicht von einem Sebastian, sondern von dem in diesem Blog immer wieder kritisch erwähnten, den gesamten DON-Inhalt dominierenden Autor Johannes Werres.


Etwa ab dieser Ausgabe beginnt der Verleger/Drucker Henry Ferling, Teile des Inhalts auf farbigem, ungestrichenem Papier (weich und voluminös) zu drucken, das für den Bilderdruck völlig ungeeignet ist. Ob das bewusst gemacht wurde oder um Papierreste aufzubrauchen, ist mir nicht bekannt.