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Montag, 25. März 2013

DON - The German Gay Magazine 1978 (Heft 6)


DON 6/78 erscheint im Juni 1978. Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt, siehe DON 1/1973. Redaktion: Jens M. A. Reimer, R.v. Lindenau (= Henry Ferling), Tommy Brauner (= Jens M. A. Reimer), Bildredaktion: Guy Gilbert (= Günter Goebel) und Hans John (= Hans Möstl), Details bei DON 9/1976


>DON unterschlägt etwas<, sagte kürzlich unser Autor Wenzel (nicht Werner!) Böhmak [= Pseudonym]. Er meinte 'Das Schöne am Schwulsein'. Böhmak hat Recht. Denn Homosexualität hat ganz gewiss eine Reihe sehr schöner, sehr interessanter und positiver Seiten. Selbst dann noch, wenn wir die sexuelle Seite - Sie gestatten? - hier ausklammern ... Kurzum: So wenig Ihnen - wie mir - die Worte 'schwul ist schön' schmecken mögen ... es ist etwas dran ... Wenn Sie einmal die positiven Erfahrungen und Erlebnisse Ihres Lebens im Geiste passieren lassen ... Er meinte [auch], es gäbe wohl keine andere Bevölkerungsgruppe, in der die sozialen Schranken so oft durchbrochen und übersprungen würden - sowohl nach oben, wie nach unten ... Sogenannte Klassenunterschiede sind für Homophile kaum ein Hinderungsgrund ...


DON-Interview mit Nicolai Rhein: Er ist klein und schmal, hat ein Oberlippenbärtchen, und wenn er zu erzählen beginnt, wird alles an ihm lebendig; vor allen Dingen die Augen. Er geht recht regelmässig zur Wahrsagerin, betreut drei 'Lebenslängliche' in Moabit, tanzt und schauspielert. Letzteres trotz eines amüsanten S-Fehlers. Er ist viel herumgekommen, kennt Gott und die Welt, bevorzugt schon immer die, die ein bisschen älter sind als er und hat all die kleinen Macken, die unsereins nun mal hat. Nur dass er sie kennt und sich zu ihnen bekennt. Gewiss, sagt er, ich lebe allein ... aber ich bin deshalb nicht einsam ...



Fotograf der Titelseite ist  ... Gambera (bei Catania / Sizilien), der seine Modell-Jungs überwiegend im "von-Gloeden-Stil" aufgenommen hat. In jenen Jahren veröffentlicht DON regelmässig Fotos von Gambera.

Die Skizzen stammen von dem Hamburger Maler Christian Wilhelm Allers (1857-1915) aus dem sog. Prachtband 'Capri' (erschienen 1892), den uns das Ulmer Antiquariat Feucht zu Reproduktionszwecken zur Verfügung stellte. (Die Informationen über Allers im Internet sind sehr verstreut.)

... die Homo-High-Society jettet über die >l'isola più bella del mondo<, eingefasst vom Lapislazuli des Tyrrhenischen Meeres, längst hinweg. Die Orgien des Tiberius, wie auch die Lustbarkeiten von Grossindustriellen, Künstlern, Adligen und Politikern Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sind Geschichte ...

An diese u.a.auch homoerotische Geschichte von Capri,  die damalige liberale Gesetzgebung Italiens und die vielen berühmten Namen, die da eine Rolle spielten, erinnere ich (Jens M. A. Reimer) in diesem Artikel.




DON-Mitarbeiter Thomas Wagner hatte ... Gelegenheit, mit Pfarrer Ronald D. Wesner in der amerikanischen Gemeinde von Christkönig (Church of Christ the King) zu sprechen. Pfr. Wesner ist derzeitiger Präsident von INTEGRITY, einer Vereinigung homophiler Mitglieder der Episcopalkirche, d.h. des amerikanischen Zweiges der anglikanischen Kirche.

Freitag, 25. Januar 2013

DON - The German Gay Magazine 1978 (Heft 2)


DON 2/78 erscheint imFebruar 1978. Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt, siehe DON 1/1973. Redaktion: Jens M. A. Reimer, R.v. Lindenau (= Henry Ferling), Tommy Brauner (= Jens M. A. Reimer), Bildredaktion: Guy Gilbert (= Günter Goebel) und Hans John (= Hans Möstl), Details bei DON 9/1976

Etwa ab diesem Jahrgang 1978 werden die Reproduktions- und damit auch die Druckqualität des Farbteils deutlich besser.


Die Zahl der gedruckten Exemplare (Druckauflage) ist bekannt, auch jene Mengen, die in den Vertrieb (Vertriebsauflage), an Abonnenten und als Belege verschickt werden. Bekannt sind auch die tatsächlich vom Handel verkauften (Verkaufsauflage) Stückzahlen. Was der DON-Verlag nicht weiß - und mit dieser Aktion ein wenig aufzuhellen versucht - wieviele Personen eine DON-Ausgabe in die Hand nehmen (Zahl der Leser).


„Lieder aus der Hose“, titelt die Münchener AZ über Peter Maffays Auftritt.

Dem Pastorensohn und Kapitänleutnant der Bundesmarine, Oskar Bering, mit ‘ausgeprägtem Transsexualismus’, wird die Geschlechtsumwandlung (erstmals?) von der AOK bezahlt. Die Claudia Kim des Jahres 1977 sagt allerdings: „Ich würde heute keine Trassexuellen zu einer Operation raten. In Deutschland rutscht man sozial ab und bleibt trotz aller Bemühungen ein Außenseiter.“

Mit zwei- bis dreijähriger Verspätung entdeckt nun auch DER SPIEGEL (siehe DON 6/76) die Schnüffel-Szene. Laut dem Magazin erreicht ein neues Party-Rauschmittel Westdeutschland: Poppers ...

Die >Vereinigung Europäischer Bürgerinitiativen zum Schutz der Menschenwürde< in Bayerisch Gmein hilft Eltern, die ihre Kinder vor der schulischen Sexualaufklärung schützen wollen.

Freeze your own cock-sickles at home with this fabulous six inch cock-sickle mold ... comes with a lsit of succulent cock-sickle recipes ... Great for parties or for what ever turns you on ...

Vance Packard, amerikanischer Soziologe und Journalist, bekannt für seinen Bestseller „Die geheimen Verführer“, bringt ein noch brisanteres Buch „The People Shapers“ (Die Menschenformer) heraus, über Wissenschaftler, die mit Tabletten, Hirnoperationen und Elektroschocks unnormales Verlaten korrigieren wollen.


DON verreißt (gnadenlos) Ernst Weibels „Das Recht, anders zu sein“ (schade um das schöne Papier) und bejubelt (hin- und hergerissen) Bruno Vogels „Alf“. Der Roman „Alf“ erschien erstmals 1929, erlebte in den 20er und 30er Jahren mehrere Auflagen und wurde anläßlich des 79. Geburtstages seines Autors vom Achenbach-Verlag neu aufgelegt.


Homomeinungen über Homogruppen. Fortsetzung der DON-Serie „Das Homogruppen(un)wesen“. Hier nehmen Stellung

Patrick Schneider, der 1973, zusammen mit anderen, die ‘Homosexuelle Aktion’ ins Leben gerufen hat. Besondere Bedeutung für die Akzeptanz seiner homosexuellen Rolle hatte eine schwule Selbsterfahrungsgruppe, über die er hier berichtet.

DON-Autor Wenzel Böhmak (Pseudonym), besuchte zwei Jahre lang Diskussionsgruppen des VSG München, deren Mitglieder ihn für ‘rechtslastig’ halten. Böhmak meint, dass Homos eine Spezialrolle, integriert in die Gesellschaft, spielen sollten, nicht aber eine Befreiungsbewegungsimitation. (Anmerkung: Richtig ist, dass Böhmak alles andere als 'links' war.)

DON-Autor Thomas Wagner, studierter Theologe, engagiert sich für einen Dialog zwischen Kirche und Homosexuellen, hält Kontakt zu verschiedensten Grupopen und bemüht sich in der religiös-kirchlichen Homosexuellengruppe INTEGRITY/Arbeitskreis Homosexualität und Gesellschaft.



Egon Posselt, gebürtiger Tiroler, als Maler Autodidakt, hat im Oktober 1977 in ‘Lemmys Künstlertreff’, Wuppertal, seine homoerotische Austellung eröffnet. Dem Kritiker des ‘Wuppertaler Tageblatt’ hat er erlaubt ... „mich als homosexuellen Künstler herauszustellen; es muss mit dem Versteckspiel doch einmal Schluß gemacht werden; wir müssen aus der Isolation heraus, mit den Menschen reden, damit sie sehen, wir sind die gleichen Menschen wie sie auch ...“


Und das nicht nur zur Weihnachtszeit, köstliche Satire von DON-Autor Stefan Troßbach. Troßbach besucht im Münchner Fasching eine Homo-Bar. Eher eine 'bezaubernde' kleine Charakterstudie der wundersamen (Münchener) Homo(bar)welt, als eine Satire - weil die Realität in diesen Etablissements pure Satire ist. Oder umgekehrt.


Freitag, 14. Dezember 2012

DON - The German Gay Magazine 1977 (Heft 11)


DON 11/77 erscheint im November 1977. Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt, siehe DON 1/1973. Redaktion: Jens M. A. Reimer, R.v. Lindenau (= Henry Ferling), Tommy Brauner (= Jens M. A. Reimer), Bildredaktion: Guy Gilbert (= Günter Goebel) und Hans John (= Hans Möstl), Details bei DON 9/1976


">Spiel mit mir / probiers mit dir / probiers mit mir / machs dir mal / richtig warm / mit Männercharme ... < Das stammt nicht von mir, sondern aus dem Bühnenstück 'Männercharme' und tönt jetzt von der Schallplatte 'Mannstoll'. Mancher dieser brühwarmen Songs klingt derart blechbüchsig, dass man schon Grossmamas Hörrohr ans Ohr legen muss, um die verzerrten Worte zu verstehen. Aber noch unverständlicher an dieser Scheibe ist das Zerrbild, dass hier mal wieder Homos von Homosexuellen malen. Die Heteros haben ja schon ihr Zerrbild von uns 'Die Homosexuellen sind...' na, Sie wissen schon ... Aber eines der primitivsten Homo-Zerrbilder wird hier nun wieder einmal von den Homos selbst gepinselt ... Das Bild vom ewig sexhungrigen, geilen Homo, der an nichts als an Schwänze denkt, der nur für seine Geilheit lebt, für den es nichts als Trieb und Gier gibt ... was da Strophe für Strophe aus den Plattenrillen herausstöhnt, das sind Lügen. Lügen, die uns alle samt und sonders als Sittenstrolche abstempeln: gefühllos, hemmungslos, irgendwie unmenschlich ... dazu noch deren tuntiges Gekreisch. Wer bis jetzt von denen auf der anderen Seite noch nicht glaubte, dass alle Homos Kastratenstimmen haben, dem wirds hier Rille für Rille bewiesen ... "


Seinerzeit war es üblich, dass in den unterschiedlichen Homo-Publikationen oft die gleichen Modelle, nicht selten gar exakt die gleichen Fotos auftauchten. Die Bezugsquellen der bereits sehr fleissigen Männeraktfotografen in den USA waren noch weithin unbekannt.

Um den Blättern, für die ich tätig war, eine individuelle Note zu geben (was für ein schamloser Vorwand!), begann ich ab 1974/75 selber zu fotografieren. Allerdings liess sich dieses Vorhaben nur schwer verwirklichen. Das Finden und Gewinnen fotogener Männer ( egal welchen Alters), die willens waren vor der Kamera die Hosen herunter zu lassen (obendrein als Modell für schwule Blätter!), war um ein Vielfaches schwieriger als das Fotografieren der Laienmodelle.

Dieser "Charly" hier aus Köln kam gar auf eigene Kosten angereist, um splitternackt veröffentlicht zu werden, denn er hatte mit seinem Freund eine Wette abgeschlossen ...


Jörg aus der Schweiz und Wolfgang aus Düsseldorf gehörten zu den Ersten, die sich und ihre Fotos den DON-Lesern vorstellten ... und das als überdimensionierte Kontaktanzeige nutzten.


Wie die Schwulengruppen und Homo-Verbände nutzten auch die Homo-Publikationen immer stärker die Möglichkeit, mit Anliegen, Wünschen, Forderungen oder Beschwerden bei Politikern, Parteien, Medien-Redaktionen usw. vorstellig zu werden. 

Links ein "Angebot zur publizistischen Unterstützung Ihrer Arbeit zur Aufklärung von Verbrechen", das wir an alle elf Landeskriminalämter geschickt haben.

Rechts ein Schreiben/Beschwerde/Anfrage an den Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Erich Pfister, in Sachen "diskriminierende Massnahmen gegen homosexuelle Lehrer und Erzieher": "... Dabei wird deutlich, dass sich die zuständigen gewerkschaften für jene Mitglieder, die homosexuell veranlagt sind, nur unzulänglich oder gar nicht einsetzen. Oder sogar selbst in diskriminierender Form handeln ... Wir möchten wissen, welche Massnahmen Ihre Gewerkschaft getroffen hat bzw. zu treffen gedenkt, um der Homosexuellen-Diskriminierung in den eigenen Reihen entgegenzuwirken ..."


Eine dezidiert kritische Auseinandersetzung mit den BRAVO-Aufklärungsserien von Thomas Wagner (mehr zu ihm siehe DON 5/1974): " ... doch diese anscheinend so um das Wohlergehen der Jugend sich sorgende Aussage wird ... gleich zerstört: In einem anderen Ausspruch des Chefredakteurs und eines anonym bleibenden ehemaligen BRAVO-Redakteurs wird deutlich, dass diese 'Lebenshilfe' (zu den Themen Liebe und Sexualität) etwa um 1968 aus Gründen der Verkaufssteigerung eingeführt wurde. Ein Geschäft also ... "


"... Dieser - Dag Hammerskjöld - war in seiner Jugend einer der Mignons des verstorbenen Königs Gustav V. von Schweden. Sie spielten Tennis miteinander und webten Gobelins ... Das Buch 'Die Kunst des Handelns oder Das abenteuerliche Leben des Fernand Legros' (Zsolnay Verlag, Wien/Hamburg) stammt, wie sollte es anders sein, aus der Feder von Roger Peyrefitte. Und darin macht Peyrefitte, indem er all beim Namen nennt, nicht nur seinem Skandal-Ruf alle Ehre ...

Das 'Publik-Forum' über die Anti-Homo-Kampagne der Anita Bryant: " ... Die Kampagne ist Ausdruck einer Bibelgläubigkeit, die alles mit neurotischer Angst, nichts aber mit christlichem Selbst- und Weltverständnis zu tun hat ... Dieser Feldzug ist ein trauriges Beispiel dafür, wie wieder einmal fanatische Religiosität, begleitet von Unkenntnis und Unaufgeklärtheit, in Inhumanität umschlägt."



Waldmar, weil es im Wald geschah. Fotografiert von Günter Goebel

Das hier gerade einmal 18 Jahre knackige Modell war nahezu drei Jahrzehnte - nicht nur in der homosexuellen Szene - unter dem Namen "Schwanzstar Dieter, Karlsruhe" bekannt und mit seinen Anzeigen in allen deutschen Schwulenpublikationen vertreten. Dieter - mittlerweile über 55 Jahre alt - ist wahrscheinlich der erfolgreichste (überlebende!) schwule Callboy Deutschlands.

Noch ein Beitrag von DONs langjährigem Autor Thomas Wagner (mehr zu ihm siehe DON 5/1974)

Montag, 26. November 2012

DON - The German Gay Magazine 1977 (Heft 5 bis 6)


DON 5/77 erscheint im Mai 1977. Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt, siehe DON 1/1973. Redaktion: Jens M. A. Reimer, R.v. Lindenau (= Henry Ferling), Tommy Brauner (= Jens M. A. Reimer), Bildredaktion: Guy Gilbert (= Günter Goebel) und Hans John (= Hans Möstl), Details bei DON 9/1976


Ich beschäftige mich mit dem Jahresbericht (1976) des Bonner Wehrbeauftragten Wilhelm Berkhan (SPD), der auf 27 Berichtseiten ganze 46 Druckzeilen zum Thema Homosexualität enthielt ... woraus der STERN - unter der Überschrift 'Zahmer Zapfenstreich' - folgendes machte: 
"... Dafür gab Soldatenrechtsbewahrer Berkhan einem Kapitel 'Homosexualität in der Bundeswehr' breiten Raum, aus dem man fast den Eindruck gewinnen kann, die ganze Truppe sei ein Homo-Club..."

Mein Vorwort endet so: " ... die Oberen der Bundeswehr haben es nicht leicht. Man stelle sich das einmal vor: Unsere Armee eine Lust- und Liebestruppe. Was soll da im Ernstfall geschehen? Die Jungs könnten womöglich auf ihre Gegner nicht mehr schiessen, sondern würden sich mit ihnen verbrüdern."


" ... Professor Jourard hält seine Beobachtungen in den Cafés von folgenden vier Orten für beispielhaft: In San Juan (Puerto Rico) notierte er 180 'Anfassungen' in einer Stunde. In einem Pariser Café 110. In Gainesville/USA (wo der Professor doziert) nur zwei. Und in London null ..."


Arnold Schwarzenegger (29) lebt zwar schon 8 Jahre im kalifornischen Santa Monica, noch ist er aber nur Betreiber einer Bodybuildingschule für Promis.

Aktuelle Situationen von Schwulen in Spanien (Diktator Franco ist gerade einmal 1 Jahr tot), Schweden (Senkung von Mindesalter von 14 auf 10 Jahre?) und der UdSSR (Homosexualität wird mit Gefängnis bis zu 8 Jahren bestraft), Südafrika (erste homophile Zeitschrift gegründet) und Thailand (Militärjunta schliesst Homo-Bars und verfolgt Callboys).

Reisepreisvergleiche Mykonos/Griechenland.

Schwulen-Treffs in Leipzig (12 Jahre vor dem Mauerfall).

Vizepräsident und Jugendwart des Deutschen Judo-Bundes unterziehen Jugendliche vor dem ersten Kampf einer 'Spezial-Taufe' (Mannbarkeits-Ritus mit eindeutig sexuellem Charakter).

Ursache etwa jedes fünften Kreuzschmerzes ist eine Prostata-Entzündung ...

Eines meiner ersten Fotomodelle, ein 20-jähriger bisexueller Student, und eine dazu gar nicht so frei erfundene 'Geschichte' mit der Möglichkeit zu dem Modell Kontakt aufzunehmen. Meine laienhaften Fotoversuche siehe auch DON-Titelseite 4/1977.



Trotz wiederholter treuherziger Verzichts-Beteuerungen ... dilettantische Amateur-Ergüsse wie diesen lancierte Verleger Henry Ferling immer und immer wieder ins Heft.


"Wir haben für unsere DON-Freunde die originellsten Schpappschüsse von Frankfurts grösster Gaudi, dem >Grossen Fummelball< im Palmengarten, veranstaltet vom >Club Amsterdam<, herausgesucht." Plus ein Fummeltrinengedicht im nachempfundenen Eugen-Roth-Stil (Ein Mensch...).


DON 6/77 erscheint im März 1977. Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt, siehe DON 1/1973. Redaktion: Jens M. A. Reimer, R.v. Lindenau (= Henry Ferling), Tommy Brauner (= Jens M. A. Reimer), Bildredaktion: Guy Gilbert (= Günter Goebel) und Hans John (= Hans Möstl), Details bei DON 9/1976


Vorworte wie dieses schrieb ich einzig und allein gerichtet an den Verleger  Henry Ferling und den 'Bildredakteur' Günter Goebel. Mit ihrem verzopften, unqualifizierten Stil nahmen die beiden immer wieder auf den redaktionellen Inhalt Einfluss:

" ... Ganz besonders haben wir uns die vielen kritischen Hinweise zu Herzen genommen und die vergangenen zwölf Monate - in Ihrem Sinne - genutzt. Die homophilen Liebes- und Leidensgeschichten wurden abgebaut, und auf viele Themen, die von DON-Lesern oft als Bla-Bla-Beiträge charakterisiert wurden, haben wir bewusst verzichtet. Ich glaube, dass der Trend zu einem aktuelleren, informativeren, kritischeren und sachlicheren DON unverkennbar ist - ohne dass wir auf Unterhaltung und Bebilderung verzichtet hätten ..."

" ... Und noch eines: wir sind ein homophiles Magazin, und wir werden es auch bleiben. Aber wir dürfen nicht alles ausschliesslich durch die homophile Brille betrachten. Wer diese Meinung nicht teilt, sollte sich vor Augen halten, dass wir nur eine von vielen Minderheiten sind. Und dass andere Minderheiten auch ganz grosse Probleme haben ..."

" ... Möglicherweise sehen wir den 'neuen' DON-Trend zu rosig. Eben deshalb würden wir uns ganz besonders freuen, Ihre persönliche Meinung über die letzten zwölf DON-Ausgaben zu erfahren. Denn wir wollen nicht nur Monologe halten, sondern weiterhin das Gespräch mit unseren Lesern suchen..."


Details zu dem (regelmässigen) DON-Autor Thomas Wagner, einem katholischen Theologen, stehen bei DON 5/1974

" ... Wie schon in den Ausführungen zur Telefonseelsorge und früher bemerkt, ist vor allem der junge Homosexuelle wegen mangelnder Gesprächspartner auf solch professionelle Ratgeber angewiesen. Diese Isolation führt auch oft zu Selbstmordgedanken ... Der französische Dichter Paul Valéry bemerkt einmal: 'Selbstmord ist die Abwesenheit aller anderen.' ..."


Über den Maler José Ramón Díaz Alejandro, bekannt als Ramon Alejandro (geboren im Februar 1943, Havanna/Kuba), der in Paris im Exil lebt, gibt es im Internet nur englisch- und spanischsprachige Hinweise. Bei all denen bleibt unerwähnt, dass das 'Museum für pornographische Kunst' in San Francisco 1975 (1977 existierte es schon nicht mehr) Arbeiten von ihm ausstellte, von denen uns ein DON-Leser eigene, leider recht unzulängliche, Aufnahmen schickte.


Bei der ersten Meldung  muss irgendjemand irgendwo irgendetwas falsch abgeschrieben haben: "Judy Garland's neues Werk wurde von zahlreichen Kritikern besprochen, aber nur wenige nannten es obszön. Bostons Polizei hingegen stürmte eine Vorstellung ihrer Version von 'A Star Is Born', die Mitte Dezember im 'Gay Men's Center' stattfand ..." Schliesslich wurde der Musical-Film mit Judy Garland (Mutter von Liza Minelli) bereits 1954 uraufgeführt, und sie starb bereits im Juni 1969.

"Am 2. November 1975 wurde Pier Paolo Pasolini ermordet. Knapp ein halbes Jahr später beschlagnahmten Kripo-Beamte in der BRD alle Kopien seines letzten Werkes 'Salo, oder die 120 Tage von Sodom'. In Italien durfte der Film bislang auch nicht aufgeführt werden. Jetzt sitzt man in Saarbrücken wieder über das brutal erotische Werk, das die Unmenschlichkeit der Mächtigen zum Thema hat, zu Gericht ..." 

" ... 90 Prozent der Jungen, aber nur 40 Prozent der Mädchen haben mit 15 Jahren Masturbationserfahrungen... " 

"Einer der bekanntesten und aktuellsten Modeschöpfer in den Vereinigten Staaten - Rudi Gernreich - arbeitet seit kurzer Zeit auch für AH MEN, den modisch interessantesten Herrenmode-Versender in den USA. Er entwirft speziell Unterwäsche und Bademode ..."
Die hochwertigen AH MEN Kataloge und sexy Kollektionen sowie die Model-Auswahl waren (dezent) homoerotisch ausgerichtet. Mit weiblichen Models, die nur als Staffage dienten, versuchte man einen schwulen Eindruck zu verwischen.

Erster vorsichtiger Hinweis in DON auf "sexuelle Höhenflüge" durch/mit Poppers, "Nitropräparate, die gefässerweiternde Wirkungen haben ... in kleinen Mengen geschnüffelt sicherlich unschädlich ... "



"Margaret Costanza, eine führende Mitarbeiterin von Präsident Carter, traf Ende März mit Vertretern der amerikanischen Homophilen-Organisation National Gay Task Force zusammen. Der Chef-Sprecher des Präsidenten bezeichnete das Wochenendtreffen ... als eine Geisteshaltung, die künftig überall im Lande vorherschen solle. Und Jody Powell, Presse-Sekretär des Weissen hauses, ergänzte siesen Satz im CBS-Fernsehen mit dem Hinweis, dass die Repräsentanten all jener Gruppen, die sich ungerecht behandelt fühlten, bei den höchsten offiziellen Stellen des Staates vorstellig werden sollten: 'Wir werden für Abhilfe sorgen.'"

Mehr über Helmut (Kanzler der Herzen) Schmidts "Schwul, was ist das?"


Interessante, überwiegend negative Kritik (verfasst von mir) über Joachim S. Hohmanns (der Link führt zu DON 3/1977) >Homosexualität & Subkultur<, eines von vielen Hohmann-Werken mit schwuler Thematik, die im Wikipedia-Eintrag über den dort als heterosexuellen Familienvater dargestellten Hohmann, nicht aufgelistet werden.

" ... Ganz schlimm wird es jedoch, wenn der Autor eingangs erst gegen die Diskriminierung zu Felde zieht, um dann selbst in einer Art und Weise über die Minderheiten in der Minderheit herzuziehen, dass es den Betroffenen angst und bange werden kann. In den Kapiteln über Päderasten und ältere Homosexuelle beispielsweise gibt er sich wie ein verständnisvoller Heterosexueller, aber in der Wortwahl decouvriert er sein verständnis. >Päderasten wirken wie alte Knaben aus der bündischen Jugend, wie Pfadfinder, die, zittrig geworden, ihre Zeit um Jahre überzogen haben. In ihren Tornistern halten sie Peyrefittes 'Heimliche Freundschaften', einen mundgeblasenen Glaspenis und dergleichen Unerträglichkeiten mehr allzeit bereit ... Es sind der verkorkste Tattergreise zuviele ... "



Gerhard, 187cm, Lehrling aus München, mein allererstes Akt-Modell, 1975 oder 76 (mit Katze Minna als Beisitzerin), hier 'verarbeitet' zu einer vierseitigen bebilderten Kontaktanzeige.

Das Problem jener Zeit (bis hinein in die 80er) war, dass Fachlabore in München die Entwicklung und Vergrösserungen männlicher Nacktfotos ablehnten. Für solche Arbeiten musste man also entspr. eingerichtete Privatpersonen finden, die meist nicht die erwünschte fachliche Qualifikation boten.

Samstag, 8. September 2012

DON - The German Gay Magazine 1976 (Heft 9 bis 10)


 DON 9/76 erscheint im September 1976.
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt, siehe DON 1/1973

NEU - Redaktion: Jens M. A. Reimer, R.v. Lindenau (=  Henry Ferling), Tommy Brauner (= Jens M. A. Reimer), zuständig nur für Textbeiträge, Manuskripte, Leserbriefe und -anfragen.
Sitz der DON-Redaktion ist ab jetzt (zunächst einmal bis Ende 1979) mein Büro in München: Rottmannstrasse 9, 8000 München 2

Bildredaktion: Guy Gilbert (= Günter Goebel) und Hans John (= Johann Möstl), DON-Bildredaktion, c/o Foto- und Presse-Studio GmbH, Postfach 700366, 6000 Frankfurt 70


Offener Brief an alle Träger politischer Mandate in der Bundesrepublik ... "Sie reden von Freiheit, Demokratie, Liberalismus, alle sind für Humanität, gegen Diskriminierung, alle wollen sie die Rechte des Einzelnen wahren, alle versprechen sich der Minderheiten annehmen zu wollen. Jetzt, zu Zeiten des vWahlkampfes, gehen solche Sprüche in Menge auf uns nieder. Wem aber soll man in unserem Land noch glauben?
Da lässt sich ein studierter Mann des Rechts, ein Leitender Oberstaatsanwalt, nach einer Beschwerde von uns, von einer >Zentralstelle zur Bekämpfung unzüchtiger und jugendgefährdender Schriften, Abbildungen und Darstellungen< ein Gutachten machen. Diese >Zentralstelle< befindet, DON sei nicht als >pornografisch< einzustufen, aber es erwecke wegen seiner >auf Verharmlosung der Homosexualität gerichteten Tendenz schwere Bedenken< ... Wir müssen mit energischen Protesten einer auf diese klammheimliche Tour ausgeübten Pressezensur, einer Unterdrückung des Rechts auf freie Meinungsäusserung und einer Unterminierung rechtsstaatlichen Denkens begegnen ..."

Wir schreiben September 1973, exakt 4 Jahre nach der ersten Reform des § 175.

Tatsächlicher Autor dieses Offenen Briefs war R.v.Lindenau = Verleger  Henry Ferling


Die Bundestagswahl 1976 sollte am 3. Oktober 1976 stattfinden. Am 6. Mai 1974 hatte Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) (wg. der Guillaume-Affaire) seinen Rücktritt erklärt. Spitzenkandidaten waren Bundeskanzler Helmut Schmidt für die SPD. Für die Unionsparteien trat erstmals der CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Helmut Kohl, an.

"... 1) Welche Schritte wird die CSU ... unternehmen, um die herrschenden Vorurteile in der Bevölkerung weiter abzubauen und damit den Homosexuellen ihre Ängste, den psychologischen Druck, das Doppelrollenspiel und die teilweise diskriminierenden Auswüchse der Exekutive und im Berufsleben zu nehmen?
2) Welche Schritte wird die CSU ... unternehmen, um die Diskriminierung Homosexueller im öffentlichen Dienst - hier speziell der Lehrer - und in der Bundeswehr abzubauen?
3) Welche Schritte wird die CSU ... unternehmen um Jugendliche im Rahmen des Sexualkundeunterrichts auch über jene Sexualformen aufzuklären, die nicht den hergebrachten, genormten Moralvorstellungen entsprechen?
4) Welche Schritte wird die CSU ... unternehmen, um ehemalige KZ-Häftlinge, die aufgrund ihrer homosexuellen Veranlagung in KZ's leiden mussten, endlich durch materielle Hilfen zu entschädigen?
5)  ... Ist die CSU ... willens, den (Anm. von der SPD/FDP-Koalition) beschrittenen Weg zur Integration der Homosexuellen in unsere Gesellschaft weiter zu gehen und dieses Bestreben auch mit konkreten Zusagen zu dokumentieren? ..."


SPD: Keine Antwort. CDU betrachtet das angesprochene Problem "als persönliche Angelegenheit jedes einzelnen". Die CSU fühlt sich "dem Grundsatz verpflichtet der Diskriminierung von Minderheiten entgegenzuwirken, soweit diese nicht die freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage stellen." Allein die seinerzeit schwulenpolitisch wahrhaft engagierte FDP antwortet ausführlich und relativ konkret.

Die SPD gewinnt 42,6%, CDU 38%, CSU 10,6% und die FDP 7,9%. Schmidt bleibt Kanzler; Genscher Aussenminister. Der bisherige Oppositionsführer Karl Carstens (CDU) wird neuer Bundespräsident.

Bei der Wahl 1980 tritt die Union dann mit dem CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß als Kanzlerkandidat an und verliert erneut massiv an Stimmen.


Ausführliche Anmerkungen zu unserer Leser-Umfrage stehen bei DON 8/76


Jens M. A. Reimer: Im Rahmen der Serie "Wer macht DON?" schreibe ich ein Portrait über mich selbst. Das Bild zeigt mich (33) auf der Dachterrasse meiner Wohnung am Münchner Stiglmaierplatz mit Siamkatze "Minna" (1973-1989). Zu jener Zeit lebte ich - nach Kindheit, Schule, Lehre, Volontariat und Studium in Berlin - bereits 10 Jahre in München und war schon 5 Jahre als Werbetexter, Konzeptionist und PR-Berater selbständig. 6 Jahre zuvor (1970) begann ich Beiträge für schwule Publikationen zu veröffentlichen.


"Vieles, was wir im Laufe dieses Jahres in Sachen Alter veröffentlicht haben, betraf Probleme, Ängste, Nöte und die negativen Seiten des älter werdenden Homosexuellen. Natürlich war uns von vornherein klar, dass dies eine recht einseitige Betrachtungsweise ist. Deshalb haben wir aus den zahlreichen Briefen und beiträgen unserer Leser einen herausgegriffen, der das Thema positiv behandelt. Dieser Leserbeitrag zeigt vor allen Dingen, dass man mit Einsicht, Einfühlungsvermögen und Verstand die seelischen belastungen des Homophilen beim Älterwerden meistern kann."



DON 10/76 erscheint im Oktobber 1976.
Verleger ist Henry Ferling, Darmstadt, siehe DON 1/1973
Redaktion: Jens M. A. Reimer, R.v. Lindenau, Tommy Brauner (Details bei DON 9/1976)

Bildredaktion: Guy Gilbert und Hans John (Details bei DON 9/1976)


Da die aktuelle DON-Ausgabe bereits 7-10 Tage vor Monatsbeginn in den Zeitungskiosken angeboten wurde und die Bundestagswahl am 3. Oktober stattfand, konnte ich in diesem Vorwort noch einmal zum Mitwählen auffordern. Thematisiert werden .... erneut der Offene Brief unseres Verlegers, unsere an die Parteivorsitzenden gerichteten Fragen und die Partei-Antworten (siehe oben, DON 9/76) ... die in der ablaufenden Legislaturperiode von der SPD-FDP-Regierung haufenweis gezimmerten Gesetze zur "inneren Sicherheit" (in jenem Herbst hatte die hannoversche Verfassungsschutzbehörde die Organisation zur Hilfe für politische Gefangene "Amnesty international" als "staatsabträglich" bezeichnet) ... und die daraus folgernde "Sorge um den kleinen Freiraum, den Homosexuelle im letzten Jahrzehnt gewannen".

" ... Lasen Sie es unlängst im STERN? Der liess ein demoskopisches Institut unter den deutschen Frauen umfragen, wie sie über die Homosexualität wohl dächten. Sei sie eine Krankheit, ein Laster, eine Angewohnheit ... oder eine ganz natürliche Sache? Die Zahlen stammen also von 1976, die in Klammern stammt von der gleichen Umfrage vor 13 Jahren. Es hielten für eine Krankheit 46 (40), Laster 20 (46), Angewohnheit 14 (11) ... und nun kommt es: für eine natürliche Sache hielten sie 20 % der befragten Frauen - 13 Jahre zuvor urteilten nur 3 % so ... "


"Es war einmal ein schöner junger Prinz. Der war von edlem Wuchs, hatte goldblonde Locken und märchenhafte Pfirsichkugeln. Er war zärtlich und leidenschaftlich zugleich, konnte traumhaft küssen und verführte viele hübsche junge Burschen aus dem gemeinen Volk. Und da er noch nicht gestorben ist, hat er exklusiv für DON seinen gräflichen Slip abgestreift und seine königlichen Köstlichkeiten unserer Kamera präsentiert ... Wer träumte nicht davon, nur einmal den Duft seines königlichen Schlafgemaches einzuatmen? Von seinem güldenen Tellerchen zu essen? Oder gar sein Zepter anzuschauen ... "


Details zu dem (regelmässigen) Autor Thomas Wagner, einem katholischen Theologen, stehen bei DON 5/1974

"In den folgenden Teilen dieser meiner zweiten Serie in DON geht es um die katholische Moraltheologie. Diese wird in weiten Teilen bestimmt durch die kirchliche Tradition, die in Fragen der Sexualmoral bis zu den Kirchenvätern zurückreicht. Besonders deutlich wird diese Tradition gerade in der letzten offiziellen katholischen verlautbarung, der >Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik<, die Ende Dezember 1975 von der Kongregation für die Glaubenslehre - dem früheren Hl. Offizium, der Inquisitionsbehörde also - herausgebracht und am 15.1.1976 veröffentlicht wurde ..."



Die erste Anzeige des Top-Versand * in DON.

* Brendel & Reimer GmbH, gegründet am 10.08.1976 in Unterpfaffenhofen b. München, mit meinem (heterosexuellen) Geschäftspartner Jürgen Brendel, gestartet als "das kleinste Versandhaus der Welt", später TOP MAN Brendel & Reimer GmbH.

Die kommerziellen Anzeigen in DON (und ADAM) erhielt ich keineswegs als "Gratifikation" vom Verleger, vielmehr wurde mir jeder einzelne Anzeigenpreis vom Honorar abgezogen.


Ob es den Reiseberichterstatter Robert Mittenbühler tatsächlich gegeben hat, weiss ich nicht. Der Bericht ist lebendig und aus "homoerotischer" Perspektive geschrieben. Obendrein enthält er eine ganze Reihe von Kontakt-Tipps. Auf das seinerzeit von Pädophilen bevorzugte "Knabenparadies Malaysia" geht der Autor nicht ein.